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Notdienst

In dringenden Fällen....

Autor: John Doe
Autor: John Doe

Der Notdienst der niedergelassenen Tierärzte existiert nach über 25 Jahren nicht mehr. Der Notdienst musste aus privaten, finanziellen und personellen Gründen eingestellt werden.

Inzwischen haben mehrere Tierkliniken mitgeteilt, dass sie nur noch eingeschränkt den Notdienst aufrecht erhalten können. Um aus der rechtlichen Verpflichtung, einen 24-Stunden-Notdienst anbieten zu müssen, herauszukommen, geben viele Kliniken ihren Klinikstatus zurück. Die Aufrechterhaltung eines solchen Notdienstes ist für die meisten Kliniken aus vielen Gründen nicht mehr leistbar.

Zukünftig wird es nicht mehr möglich zu sein, ausser bei akuten Notfällen (z. B. Verkehrsunfälle) direkt die Klinik anzufahren.
Sie werden zukünftig abgewiesen, wenn Sie keine schriftliche Überweisung des Haustierarztes haben.

Die Kliniken sehen sich auch zu dieser Massnahme gezwungen, da der Notdienst der Kliniken mit Fällen überrannt wird, die kein Notfall sind. Der Arbeitsaufwand ist für die Kliniken nicht mehr leistbar. Leichte Durchfälle, Zecke im Fell und Krallenschneiden sind keine Notfälle. Der Notdienst der Kliniken ist auch nicht dazu da, ausserhalb der wöchentlich üblichen Sprechzeiten zu impfen oder Medikamente auszugeben, wenn die Tierbesitzer zu den üblichen Sprechstunden keine Zeit haben.

Bis zur Regelung eines tierärztlichen Notdienstes unter Beteiligung der niedergelassenen Tierärzte ist die Situation somit prekär. Es bleibt uns niedergelassenen Tierärzten/innen zur Zeit nur die Möglichkeit, die Tiere eigener Stammkunden ausserhalb der Sprechzeiten zu versorgen.

Für meine Stammkunden gilt: Sprechen Sie auf meine Mailbox, schildern Sie den Notfall und warten Sie auf meinen Rückruf.

Sollten Behandlungen der Tiere meiner Stammkunden nötig sein, werde ich nach meinen Möglichkeiten helfen.

Ich bitte zu beachten: Ausserhalb der Sprechzeiten ist zukünftig eine Notdienstgebühr von € 50.- + MWSt. sowie mindestes der 3-fache Satz der GOT gesetzlich vorgeschrieben.

Notfall-Behandlungen werden somit deutlich teurer als in der Woche zu den Sprechstundenzeiten.

Die Kosten dieser Behandlungen sind direkt zu bezahlen, eine Behandlung auf offene Rechnung ist nicht möglich.